Buergergemeinde ArlesheimThemenbild

Forstbetriebsgemeinschaft Arlesheim / Münchenstein

Seit 1974 werden die Waldungen der Bürgergemeinden Münchenstein und Arlesheim gemeinsam bewirtschaftet. Dabei war die Bürgergemeinde Münchenstein Kopfbetrieb. Nach 24 Jahren gemeinschaftlicher Bewirtschaftung musste, aus wirtschaftlichen Gründen, eine Änderung herbei geführt werden.

Dem Entscheid einer Änderung im Forstbetrieb ging eine lange Überlegungs- und Planungsphase voraus. Ausschlaggebend waren die immer grösser werdenden Defizite in der Forstrechnung.

1994 nahmen die 5 Gemeinden Arlesheim, Münchenstein, Muttenz, Pratteln und Frenken-dorf das Gespräch auf, um ein Grossrevier zu gründen. Im März 1997 zog sich Muttenz aus der Diskussion zurück.

Nach eingehenden Diskussionen entschied man sich gegen das Grossrevier, zu Gunsten von zwei kleineren Revieren.

Im Mai 1997 entschieden sich Arlesheim und Münchenstein zur Gründung einer Forstbetriebsgemeinschaft und bereits am 10. Dezember 1997 wurden die Verträge unterzeichnet.

Mit dem bisherigen Förster Hansruedi Plattner war auch die neue Betriebsleitung in kompetenten Händen. Schon die 1. Rechnungslegung zeigte auf, dass man auf dem richtigen Weg war.

Nach wie vor machen der Waldrechnung nicht nur Naturkatastrophen wie Sturm „Lothar“, sondern auch die zerfallenden Holzpreise schwer zu schaffen.

Eine erhebliche finanzielle Verbesserung bringt uns sicherlich die neu eingerichtete Holzschnitzelheizung am Domplatz. Für diese sowie für bereits bestehenden Anlagen in Arlesheim und Münchenstein, können ca. 2'000 m3 Holzschnitzel für eine sinnvolle Energienutzung bereitgestellt und verkauft werden. Damit erhalten wir nicht nur einen gesicherten Absatz für das Energieholz, sondern schaffen auch Arbeitsplätze im Forst. Hoffnung macht sicher auch das geplante Holzheizkraftwerk in Basel, das mit weiteren Holzschnitzeln beliefert werden kann.

So hoffen wir, zusammen mit Beiträgen aus der öffentlichen Hand (Gemeinde, Kanton und Bund), auf die wir stark angewiesen sind, den Wald weiterhin nach nachhaltigen Prinzipien bewirtschaften und pflegen zu können.



FrontageDas Durchführen von Frontagen im Wald, an denen sich nicht nur Bürger, sondern auch Einwohner unserer Gemeinde beteiligen, ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Bürgergemeinde-Anlässe geworden. Nebenbei werden auch kostengünstige Arbeiten zum Wohle aller durchgeführt, wie z.B. der Unterhalt der Wege, Feuerstellen, Bänke etc.

 


 

 

 

 

 

BanntagDer Banntag trägt nicht nur dazu bei das Verständnis für unsere Natur zu wecken, sondern auch die gesellige Förderung unserer Dorfgemeinschaft sicherzustellen.